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Garcäus, Johannes d. J. (auch Garze, Gartz u.ä.)

GND: 129008311

geb. 13.12.1530 in Wittenberg, gest. 22.1.1575 in Wittenberg, luth. Theologe.

Geb. als Sohn des gleichnamigen Hamburger Pastors, ging er dort zur Schule, studierte in Wittenberg Theologie bei Philipp Melanchthon und Mathematik bei Caspar Peucer. 1555 erwarb er den Magistergrad und ging nach Greifswald, wo er im folgenden Jahr Professor in der Artes-Fakultät wurde. 1558 oder 1559 wurde er Pastor an St. Jakobi in Greifswald und Professor für Theologie. 1561 erhielt er den Ruf als Superintendent in Neubrandenburg, wo er auch Vorlesungen hielt. Am 29. Mai 1570 wurde er unter dem Rektorat Georg Majors Doktor der Theologie in Wittenberg. Ob er dort auch lehrte, ist ungewiss.

Biographische Angaben der beiden Garcäus’ sind wegen möglicher Verwechslungen von Vater und Sohn nicht immer verlässlich.

Deutsches Biographisches Archiv (DBA): I 368,362-377;II 427,379-380;III 280,391

Quellen

1566
Garcaeus, De praedestinatione; G 458  (Autor)
1569
Wittenberger Promotionsthesen vom Mai 1570 (lat.); P 5069  (Promovend)
1570
Wittenberg, De praecipuis horum temporum controversiis; W 3749  (Herausgeber)

Zitierhinweis

Garcäus, Johannes d. J. (auch Garze, Gartz u.ä.), in: Controversia et Confessio Digital. Herausgegeben von Irene Dingel. <http://www.controversia-et-confessio.de/id/eaff9798-c0c8-4ecf-8ff5-03f008de398a>. (Zugriff am 02.06.2020)

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