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Pauli, Simon

GND: 128801352

geb. 28.10. 1534 in Schwerin, gest. 17.7.1591 in Rostock, luth. Theologe

1552 immatrikulierte P. sich an der Universität Rostock, später setzte er seine Studien in Wittenberg fort, erwarb 1555 den Magistergrad und wurde 1558 von Philipp Melanchthon an Herzog Johann Albrecht I. für eine theologische Professur in Rostock empfohlen. Nachdem P. schon durch ein Lobgedicht auf die Stadt Schwerin auf sich aufmerksam gemacht hatte und auch die Fürsprache von David Chyträus besaß, wurde er vom Landesherren 1558 als Hofprediger berufen und 1560 mit der Pfarrstelle an St. Jakobi sowie einer fürstlich-theologischen Professur in Rostock betraut. Am 29. April 1561 wurde P. unter Vorsitz von Jakob Runge, Chyträus und Jakob Kittel zum Dr. theol. promoviert. Im Laufe seiner Tätigkeit als Professor verfasste P. gemeinsam mit Chyträus zahlreiche theologische Gutachten. 1570 wurde er dritter geistlicher Beisitzer des fürstlichen Konsistoriums. Am 28. 3.1574 wurde P. als von Stadt und Pastoren gewählter Superintendent Rostocks durch den Fürsten bestätigt. 1566, 1570, 1582 und 1588 fungierte er als Rektor der Universität.

Deutsches Biographisches Archiv (DBA): I 935,358-374;III 691,235

Quellen

1563
Propositiones de iustificatione hominis; P 1018  (Autor)
1573
Pauli, Propositiones de libero arbitrio; P 1019  (Autor)

Zitierhinweis

Pauli, Simon, in: Controversia et Confessio Digital. Herausgegeben von Irene Dingel. <http://www.controversia-et-confessio.de/id/ab125181-4939-4f3d-a394-9a979910968c>. (Zugriff am 08.04.2020)

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