Bibliographie/Quellen

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De iustificatione hominis (VD16: A 377)

Wigand, Johannes (auf Titel) , Aepin, Johannes (eigentlich Hoeck) (auf Titel)

D. IOAN. AEPINI.
DE IVSTI=
ficatione homi
NIS, ET OPERIBVS LE=
GIS &c. LIBER.
Vnà cum Confutatione Argumentorum, quae
ab aduersarijs opponi solent Iustificationi
fidei.
HIS PRAEMISSA SVNT AR=
GVMENTA DE NECESSITATE
bonorum Operum ad salutem, ex ipsis autori=
bus & defensoribus huius dogmatis pio
studio collecta & perspicuè refu=
tata, per
IOANN. VVIGANDVM PA=
storem Magdeburgae, &c.
1557.

Herausgeber:
Beyer, German (erschlossen)
Gegner:
Major, Georg (aus Text oder Kolophon)

Druck

Erscheinungsort
Frankfurt a. M. (aus Text oder Kolophon)
Drucker
Braubach, Peter (aus Text oder Kolophon)
Erscheinungsjahr
1557 (auf Titel)
Kommentar Druck
In diesem Druck sind zwei Schriften zusammengefasst, nämlich Wigands „Argumenta de necessitate bonorum operum“ von 1555, erschienen bei dem Magdeburger Drucker Lotter (W 2714), und der „Liber de Iustificatione hominis“ von Johannes Aepin (A 376) aus dem Jahre 1551 durch den Frankfurter Drucker Peter Braubach. Letzterer wird durch ein Vorwort des Frankfurter Pfarrers Hartmann Beyer, eingeleitet. Aepin verteidigt die reformatorische Rechtfertigungslehre gegen Einsprüche von Theologen, die ihm vorgeworfen hatten, er lehne die Vergeltung für gute Werke ab und vernichte so die Belohnung, die Gott zugesagt habe. Die Zeugnisse von der Rechtfertigung seien zu trennen von dem Lohn, der den guten Werken zugesagt sei. Der Mensch werde ohne Werke und allein um Christi willen durch das Verheißungswort gerechtfertigt und bekomme so Anteil an der ihm fremden Gerechtigkeit Christi. Diese Gerechtigkeit rette den Menschen, vergebe ihm seine Sünden und schenke ihm das ewige Leben. Mit Hilfe des Heiligen Geistes beginne der Mensch den neuen Gehorsam. Gute Werke seien nicht als Bedingung der Rechtfertigung zu verstehen. Wigands Werk setzt sich mit Georg Majors Auffassung auseinander, dass gute Werke zur Seligkeit unverzichtbar seien. Seit den Auseinandersetzungen darum, ob in der Frage der Adiaphora Kompromisse mit der römischen Kirche gemacht werden dürften, taumele das Luthertum von einem Irrtum zum nächsten. Bereits im Interim sei das reformatorische „sola fide“ in Frage gestellt worden. Wigand hält der Position Majors nun in einer Reihe von Thesen entgegen, dass die Rechtfertigung des Menschen vor Gott einzig durch Christus bewirkt werde und den guten Werken des Menschen dabei in keiner Hinsicht eine Mitwirkung zukomme.
Umfang und Format
127 S., 206 Bl. 8°
VD 16-Nummer
A 377
Bestandsnachweis HAB
990.16 Theol.
Weitere Exemplare
1216.6 Theol. (2); Alv.: Ab 308 (1); YG 21.8º Helmst.
Digitalisat
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Widmung

Empfänger
Rat und Pfarrer ; Glauburg, Adolf von
Datum
ohne Datum; ohne Datum
Umfang
3-9; 1v

Inhaltsbeschreibung

Kontroverse

Zitierhinweis

De iustificatione hominis, in: Controversia et Confessio Digital. Herausgegeben von Irene Dingel. <http://www.controversia-et-confessio.de/id/bc71e27c-beb7-4e4f-9774-1691c2a9a081>. (Zugriff am 13.11.2019)

Dieser Text steht unter einer CC BY 4.0 Lizenz.

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