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De personali unione duarum naturarum und Sententia de libello Bullingeri (VD16: B 7841)

Brenz, Johannes (auf Titel)

DE PERSONA=
LI VNIONE DVARVM NA=
TVRARVM IN CHRISTO, ET ASCEN-
su Christi in coelum, ac sessione eius ad
dexteram Dei Patris.
Qua uera corporis & sanguinis Christi praesentia in
Coena explicata est & confirmata.
Autore
IOANNE BRENTIO.
ITEM
IOANNIS BRENTII Sententia de li-
bello D. Henrici Bullingeri, cui titulus est:
TRACTATIO Verborum Domini: In
domo patris mei mansiones mul-
tae sunt, &c.
Francoforti apud Petrum Bruba-
chium, Anno Domini 1563.
mense Martio.

Gegner:
Bullinger, Heinrich (auf Titel)

Druck

Erscheinungsort
Frankfurt a. M. (aus Text oder Kolophon)
Drucker
Braubach, Peter (aus Text oder Kolophon)
Erscheinungsjahr
1563 (aus Text oder Kolophon)
Kommentar Druck
Inhalt: De unione duarum naturarum in Christo et coena Domini (S.2-87); Sententia de libello D. Henrici Bullingeri, cui titulus est, tractatio verborum Domini: in Domo Patris mei mansiones multae sunt. Schrift ist Herzog Christoph von Württemberg gewidmet (S.89-142)
Umfang und Format
142 Seiten 4°
VD 16-Nummer
B 7841
Bestandsnachweis HAB
G 134.4° Helmst. (1)

Vorwort

Autor
Brenz, Johannes (aus Text oder Kolophon)

Inhaltsbeschreibung

Kontroverse
Abendmahlslehre und Christologie
Kommentar
Mit diesem Druck verteidigt der Württemberger Theologe Johannes Brenz seine Christologie der Allgegenwart gegen gegnerische Angriffe. Der Satz aus seiner Apologia (B 7486), dass überall dort, wo die zweite Person der Trinität gegenwärtig sei, auch der in die Einheit der göttlichen Person angenommene Menschensohn gegenwärtig sei, habe von vielen Theologen die Interpretation erfahren müssen, dass er die körperliche Ausdehnung Christi an alle Orte meine. Weil diese Missdeutung seiner Position anhalte, habe er sich dazu entschlossen, ihr mit diesem Druck zu begegnen. Er möchte auch in dieser Schrift kein neues Dogma vertreten, sondern lediglich die Gründe für die Realpräsenz von Christi Leib und Blut im Abendmahl anzeigen. Weil die Gegner das Geheimnis der hypostatischen Einung mit ihren geometrischen Überlegungen nicht erreichen konnten, hätten sie sich die „Ubiquität“ als Schimpfwort für seine Position ausgedacht und verträten die Meinung, dass es ein neues Dogma sei, Christi Leib geometrisch an alle Orte auszudehnen. Bei der Erklärung des Himmels, in dem Christus zur Rechten Gottes sitzt, machen sie die Majestät der menschlichen Natur Christi so klein, dass er an einem Ort des Himmels sitzen muss und nicht mehr im Himmel sein könne, wenn er im Mahl gegenwärtig sei. Sie folgen also dem aristotelischen Axiom: Jeder Körper ist an einem Ort. Brenz unterstellt seine Position dem Urteil der Kirche.

Zitierhinweis

De personali unione duarum naturarum und Sententia de libello Bullingeri, in: Controversia et Confessio Digital. Herausgegeben von Irene Dingel. <http://www.controversia-et-confessio.de/id/fe4b4411-5d8d-40c0-a8bd-b4b97d190060>. (Zugriff am 03.07.2020)

Dieser Text steht unter einer CC BY 4.0 Lizenz.

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