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Bekenntnis und Erklärung aufs Interim (VD16: A 357)

Aepin, Johannes (eigentlich Hoeck) (erschlossen)

Bekantnus vnnd Er=
klerung auffs
INTERIM.
durch der Erbarn Stedte / Lübeck /
Hamburg / Lüneburg / etc. Su=
perintendenten / Pastorn vnnd Predigern zu
Christlicher vnd notwendiger vn=
derrichtung gestellet.
Matthei. X.
Wer mich bekennet für den menschen / den wil ich bekennen
für minem Himmelischen Vater / Wer mich aber verleugnet für
den menschen / den wil ich auch verleugnen für minem Himme=
lischen Vatter.
Hebre. X.
Der Gerechte wirt des Glaubens leben / wer aber weichen
wirt / An dem wirt meine Seele kein gefallen haben / Wir aber
sind nicht von denen / die da weichen vnd verdampt werden / Son
dern von denen / die da gleuben vnd die Seele erretten.
Getruckt zu Magdeburg durch
Michael Lotther.

Druck

Erscheinungsort
Magdeburg (auf Titel)
Drucker
Lotter, Michael (auf Titel)
Erscheinungsjahr
1549 (aus Text oder Kolophon)
Umfang und Format
[6, ]104, [1] Bl. 4°
VD 16-Nummer
A 357
Bestandsnachweis HAB
--
Weitere Exemplare
Mü SB 4ºH.ref.92b Stu LB Theol.qt.635 Wien NB 20.Dd.1211
Edition
Edition: C&C 1, Nr. 9, S. 274-479
Digitalisat
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Vorwort

Autor
Aepin, Johannes (eigentlich Hoeck) (erschlossen)

Inhaltsbeschreibung

Kontroverse
Widerstand gegen das Augsburger Interim
Kommentar
Hochdeutsche Fassung der vorher bei Louw auf Niederdeutsch erschienenen Schrift Aepins im Auftrag der Hansischen Prediger.Die Schrift ist eine gemeinsame ablehnende Antwort der Bürgermeister, Räte und Theologen der im Titel genannten Städte auf das kaiserliche Religionsgesetz von 1548 (Interim). Das Interim enthalte zwar auch Gutes, aber dies stamme ursprünglich aus den Schriften der Evangelischen und sei mit berechnender Absicht eingefügt, um der Sache einen guten Anschein zu geben. Es könne besser aus den evangelischen Dokumenten bezogen werden. Dazu gäbe es viel Falsches und Unrechtes im Interim, das sich leicht erkennen ließe, auch wenn man versucht habe, es zu verbergen. Und schließlich sei Gutes und Schlechtes darin vermischt, so dass auch das Gute durch seinen üblen Kontext entwertet sei. Dazu sei der Text uneindeutig und könne von der Gegenseite beliebig interpretiert werden. Danach nehmen die Autoren kapitelweise Stellung zum Interim und grenzen ihre eigene Position dagegen ab. Ihre erklärte Absicht ist es, dem Kaiser und allen Verständigen zu zeigen, dass die ablehnende Haltung der Interimsgegner nicht leichtsinnig oder böswillig, sondern auf Gottes Wort gegründet sei. Man wolle dem Interim auf Grundlage der Schrift, der Kirchenväter und der evangelischen Schriften entgegentreten und sei bereit, dafür Verfolgung zu erleiden, auch wenn man darauf hoffe, dass es ein allgemeines Konzil geben und der Kaiser das Interim nicht durchführen lassen werde.

Zitierhinweis

Bekenntnis und Erklärung aufs Interim, in: Controversia et Confessio Digital. Herausgegeben von Irene Dingel. <http://www.controversia-et-confessio.de/id/e43733a1-0d97-4f58-bd95-462ce44fc551>. (Zugriff am 12.11.2019)

Dieser Text steht unter einer CC BY 4.0 Lizenz.

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