Bibliographie/Quellen

Zur Übersicht

2065 Quellen in dieser Liste. Sie sehen die Quelle 11.

Bekenntnis und Erklärung aufs Interim (VD16: A 356)

Aepin, Johannes (eigentlich Hoeck) (erschlossen)

Benkentniss vnnd Er=
klerung auffs
INTERIM.
durch der Erbarn Stedte / Lübeck /
Hamburg / Lüneburg / etc. Su=
perintendenten / Pastorn vnnd Predi=
ger / zu Christlicher vnd notwen=
diger vntterichtung gestellet.
Matthei. X
Wer mich bekennet für den menschen / den wil ich
bekennen für meinem Himelischen Vater. Wer mich
aber verleugnet für den menschen / den wil ich auch ver=
leugnen für meinem Himelschen Vater.
Hebre. X.
Der Gerechte wirt des Glaubens leben / Wer aber
weichen wirt / An dem wirt meine Seele kein gefallen
haben. Wir aber sind nicht von denen / die da weichen
vnd verdamp werden / Sondern von denen / die da
gleuben vnd die Seele erretten.
Gedruck zu Magdeburg durch
Christian Rödinger.

Druck

Erscheinungsort
Magdeburg (auf Titel)
Drucker
Rödinger, Christian d. J. (auf Titel)
Erscheinungsjahr
1548 (erschlossen)
Kommentar Druck
Parallelausgaben A 354 und A 355
Umfang und Format
114 Bl. 4°
VD 16-Nummer
A 356
Bestandsnachweis HAB
513.24 Theol. (6)
Weitere Exemplare
Wf Ts 412(10) Bud SK Ant. 2749(8) Mü SB 4ºH.ref.92a Stu LB K.G.qt.133 Weins KB an: A 4901/108
Edition
Edition: C&C 1, Nr. 9, S. 274-479
Digitalisat
Verknüpfung zu Volltextdigitalisat - Externes Angebot

Vorwort

Autor
Aepin, Johannes (eigentlich Hoeck) (erschlossen)

Inhaltsbeschreibung

Kontroverse
Widerstand gegen das Augsburger Interim
Kommentar
Die Schrift ist eine gemeinsame ablehnende Antwort der Bürgermeister, Räte und Theologen der im Titel genannten Städte auf das kaiserliche Religionsgesetz von 1548 (Interim). Das Interim enthalte zwar auch Gutes, aber dies stamme ursprünglich aus den Schriften der Evangelischen und sei mit berechnender Absicht eingefügt, um der Sache einen guten Anschein zu geben. Es könne besser aus den evangelischen Dokumenten bezogen werden. Dazu gäbe es viel Falsches und Unrechtes im Interim, das sich leicht erkennen ließe, auch wenn man versucht habe, es zu verbergen. Und schließlich sei Gutes und Schlechtes darin vermischt, so dass auch das Gute durch seinen üblen Kontext entwertet sei. Dazu sei der Text uneindeutig und könne von der Gegenseite beliebig interpretiert werden. Danach nehmen die Autoren kapitelweise Stellung zum Interim und grenzen ihre eigene Position dagegen ab. Ihre erklärte Absicht ist es, dem Kaiser und allen Verständigen zu zeigen, dass die ablehnende Haltung der Interimsgegner nicht leichtsinnig oder böswillig, sondern auf Gottes Wort gegründet sei. Man wolle dem Interim auf Grundlage der Schrift, der Kirchenväter und der evangelischen Schriften entgegentreten und sei bereit, dafür Verfolgung zu erleiden, auch wenn man darauf hoffe, dass es ein allgemeines Konzil geben und der Kaiser das Interim nicht durchführen lassen werde.

Zitierhinweis

Bekenntnis und Erklärung aufs Interim, in: Controversia et Confessio Digital. Herausgegeben von Irene Dingel. <http://www.controversia-et-confessio.de/id/bc2afd1c-2009-4d69-a69e-b2cb128b5af7>. (Zugriff am 25.08.2019)

Dieser Text steht unter einer CC BY 4.0 Lizenz.

Zur Übersicht